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Der Stand der Dinge!
Wie die akrobatische Landschaft in Österreich aussieht, seit
der einjährigen Zugehörigkeit zum Österreichischen
Turnverband.
Mit gemischten Gefühlen stieß die österreichische
Sportakrobatik im Mai 2000 zum Fachverband für Turnen. Von
Selbstaufgabe bis Überlebensnotwendigkeit für die Akrobatik
reichten die Meinungen. Im Oktober folgte dann die Selbstauflösung
des Sportakrobatik Verbandes und Elisabeth Birli übernahm
die Aufgabe die Akrobatik im Turnverband zu vertreten.
Was hat sich seitdem verändert?
Die vergangengene österreichische Meisterschaft zeigte vor
allem, dass sich die Sportakrobatik zu einer kleinen, aber feinen
Szene entwickelt. Vor allem die Vereine aus Dobersberg und Krems
zeigten eine deutliche Leistungssteigerung zum Vorjahr, allen
voran das Paar Elisabeth Gmeiner, Janinne Bauegger mit ihrem Sieg
und Sprung in die A-Klasse. Auch die Tullner Akrobaten zeigten,
dass sie weiterhin zu den Sieganwärtern gehören.
Wien war zwar gehandikapt durch zahlreiche Abgänge, zeigte
aber auch Verbesserungen und stellte die einzigen Männer
beim Wettkampf.
Erfreulich auch, dass weitere Vereine zum Wetttkampf kamen oder
sich darauf vorbereiten, wie der ATV Graz, Turnverein Maxglan
aus Salzburg, sowie Vereine in Linz, Mödling und Millstatt.
Die Sportakrobatik ist durchwegs in der Turnfamilie anerkannt.
Es läuft derzeit auch eine staatliche Ausbildung für
Akrobatik-Trainer, die im September abgeschlossen wird. Davon
verspricht sich Elisabeth Birli einen weiteren Leistungsschub.
Aber es wartet wohl noch viel Arbeit auf sie, so trat bei den
ÖM ein eklatanter Mangel an Kampfrichtern zutage, der keine
breite Streuung der Bewertung zulässt. Es wurde auch von
Kampfrichtern und Trainern Unmut laut über die herrschenden
Wettkampfregeln, die einer dringenden Überarbeitung bedürfen
(siehe auch " Quo
vadis, Wettkampfregeln").
Elisabth Birli plädiert für eine langsame aber stetige
Entwicklung der Sportakrobatik in Österreich. Ob sich das,
in der von rasanten Veränderungen geprägten heutigen
Zeit, verwirklichen lässt wird die Zukunft zeigen.
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