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Am Samstag, den 14. Oktober 2000
hat sich der Österreichische Sportakrobatik Verband (ÖSAV) in seiner
Generalversammlung selbst aufgelöst. Die Sportakrobatik in Österreich
wird in Zukunft als Fachsparte des Österreichischen Fachverbandes
für Turnen (ÖFT) weiter geführt.
Nun ist es soweit. Das unter Funktionären heiß diskutierte Ereignis
ist vonstatten gegangen. Viele Befürchtungen und auch viele Hoffnungen
begleiten den Schritt der Sportakrobatik hinein in die Turnfamilie.
Von der Vereinahmung des "großen" Turnverbandes bis zur großen Chance
reichten die Empfindungen bei den Sportakrobaten vor diesem Ereignis.
Erste Gespräche wurden, nach der Vereinigung der einzelnen Verbände
auf internationaler Ebene, in Österreich im Frühjahr 1999 durchgeführt.
Das Gesprächsklima war von Beginn an gut, aber der Schritt zur Fusion
dauerte dennoch fast eineinhalb Jahre. Zentrale Verhandlungspunkte
waren Finanzen und Kompetenzen. Die Sportakrobaten wollten ihr Beitragssystem
nicht aufgeben, dass seit Jahren klaglos funktioniert und dafür
ihre Fachkompetenz in den ÖFT einbringen. Das traf auch die Interessen
des Turnverbandes, der sich nicht in der Lage sah finanzielle Mittel
für die neue Sparte zur Verfügung zu stellen, zumal mit dem Trampolin
Verband und dem Aerobic Verband zwei weitere Sportarten integriert
wurden.
Die Interessensvertreter einigten sich und im Sommer 1999 begann
eine technische Zusammenarbeit und die Vereinigung der Verbände
wurde vorbereitet. Am 6. Mai 2000 wurde bei einem ordentlichen Verbandstag
des ÖFT die Aufnahme der Sparte Sportakrobatik beschlossen.
Der Sportakrobatik Verband hat sich nun als logische Konsequenz
aufgelöst. Der Präsident Norbert Ceipek zieht sich aus dem Funktionärsleben
zurück. Die Vizepräsidentin Elisabeth Birli rückt als Fachwartin
der Sportakrobatik in den ÖFT ein, der 2. Vize Präsident Leopold
Berndl als ihr Stellvertreter. |
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