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Vom 4.-6. Oktober 2002 trafen sich 115
maßgebliche Funktionäre und ÖFT-Spitzen in Eugendorf
bei Salzburg um über die Zukunft des Turnsports in Österreich
zu beraten. In der konstruktiven Atmosphäre ging es auch
um die Weichenstellungen in der Akrobatikszene in Österreich.
Die Hauptanliegen der Experten und Meinungsbilder aus den Fachsparten,
aus Wirtschaft, Medien und Behörden: 1. Umfassender Service
für die 500 ÖFT-Mitgliedsvereine (und alle weiteren
neu zu gewinnenden); 2. Verbesserung der Finanzstruktur vom Verein(smitglied)
bis zum Bundesverband;
3. Durchgängiges Marketing auf allen Ebenen des Turnens;
4. Ausbau des Aus- und Fortbildungssystems sowie 5. die Integration
neuer Grundgedanken/ Synergien in die Meisterschaftssysteme.
Ergebniss der Veranstaltung war nicht nur der positive Eindruck
aller Beteiligten des Miteinanders und einer Aufbruchstimmung
in der Szene, es konnte sich der Vorstand des ÖFT (Fachverband
für Turnen in Österreich) etwas an die sogenannte Basis
informell, sowie persönlich annähern. Die Aufbruchstimmung
wurde genutzt um weitere Foren mit Beteiligung von professionellen
Wirtschafts- und Marketingpersonen zu veranstalten. In Folge soll
ein Konzept erarbeitet werden, dass beschließbar und informell
durchgängig an die Landesverbände und der Basis weitergeleitet
werden soll. Tenor des Konzepts die verbesserte Zukunft des Turnens
in Österreich.
Gleichzeitig traf sich ein kleines Grüppchen Sportakrobaten
beim Kongress, das auch die Zukunft der Sportakrobatik erörtertete.
Themen waren: 1. verbesserte und dem internationalen Standard
angepasste nationale Wettkampfregeln.
2. Verbesserte Informationsschiene innerhalb der Akrobatikszene.
3. Finanzierung der Fachsparte im Allgemeinen.
Als Ergebniss der Gespräche wurde Bernadette Plutsch
zur Kampfrichterobfrau für Österreich ernannt. In dieser
Funktion soll sie die nationalen Wettkampfregeln überarbeiten
und ein Konzept zur Schulung der neuen und alten Kampfrichter
erstellen.
Es wurden auch Wünsche geäußert mehr Informationen
schneller aus dem Internet zu beziehen. Diesbezüglich stellt
sich sportakrobatik.net gerne zur Verfügung dies zu
tun, wenn sich eine Struktur zur inhaltlichen und finanzieller
Versorgung der Redaktion findet.
Über die Finanzierung der Fachsparte ist man sich einig,
der Entwicklung allgemein im ÖFT zu folgen, wird dort eine
Einzelmitgliederfinanzierung nach einem ähnlichen Muster
wie es bereits in der Sportakrobatik gibt, angedacht.
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