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Totaler Triumpf für Dobersberg bei den
Niederösterreichischen Landesmeisterschaften am 17. November
in Krems. Das Team aus dem Waldviertel eroberte alle Titel in
den Damendisziplinen und bestätigt den Trend nach oben. Trotzdem
bleibt der Titel im Damenpaar heiß umstritten, gewannen
die Waldviertler erst nach einem Protest ihrer Trainerin.
Zu ungewöhnlicher Jahreszeit fanden diesmal die niederösterreichischen
Landesmeisterschaften der Sportakrobatik statt. Zu früher
Stunde fand der Bewerb leider auch weitgehend unter Auschluß
der Öffentlichkeit statt. Das konnte den Teams aus Wieselburg,
Krems, Tulln und Dobersberg aber ihrem Eifer nichts antun.
Unter den Augen der Vizebürgermeisterin aus Krems wetteiferten
die Akrobaten um die Krone des Landesmeisters. In der Klasse C
ging der Sieg bei den Damenpaaren an Silke Frei / Kerstin Bauer
aus Dobersberg, beim Männerpaar an Manfred Kröll
/ Tobias Pflügl aus Krems, bei den Damengruppen an Russ
Marion / Kainz Claudia / Wühl Monika aus Doberberg und
beim gemischten Paar am Kilnbeck Gregor / Nestinger Nadine
aus Wieselburg.
Um die Krone in der A-Klasse bewarben sich zwei Paare, Löffler
Karoline / Zuba Bianca aus Dobersberg und Passecker Pia
/ Sanjath Laura aus Tulln. Nach der Balanceübung lagen
die Tullner um einen Punkt voran, doch in der Tempoübung
spielte das Dobersberger Paar ihre Stärke aus. Unvoreingenommen
ist zu sagen, dass dies die beste Übung war die Österreich
seit Jahren sah, aber würde es reichen um den Ein-Punkte
Vorsprung wettzumachen? Nach Bekanntgabe der Wertung waren die
Tullner voran, doch es folgte ein Protest der Dobersberger Mannschaft,
da die Werttung der Kampfrichter zu weit auseinander lag. Daher
wurde die Wertung von allen Kampfrichtern überprüft
und es stellte sich heraus, dass ein Rechenfehler zweier Kampfrichter
vorlag. Nach neuerlicher Berechnung waren die Dobersberger nun
0.7 Punkte voran und damit Landesmeister.
Trotzdem wird die Entscheidung weiter für Diskussionsstoff
sorgen, ist es wiederum ein weiteres Indiz, dass das Wertungssystem
baldigst reformiert und dem internationalen Standard angepasst
werden muss.
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