|
Weitere Premiere in Winterthur. Nach
der erfolgreich organisierten Junioren-EM der Sportakrobatik fand
von 31. März -1. April nun ein weiterer internationaler Bewerb
statt: die 1. offene Züricher Meisterschaft.
(Text: Jörg Stucki )
In der schönen Atmosphäre der Turnhalle
Steinacker trafen sich Teams aus Polen, England, Deutschland,
Wales, Österreich und der Schweiz zur ersten offenen ZH-Meisterschaft
in der Sportakrobatik. Diese Meisterschaft wurde dank der Aufnahme
der Sportakrobatik in den Kantonalen Frauenturnverband möglich.
Es ging darum die 1. Zürcher Meister in der Sportakrobatik,
sowie die Sieger in den verschiedenen Kategorien zu ermitteln.
Die 1. Zürcher Meister der Sportakrobatik
konnten nur Starter der Internationalen oder Nationalen Klasse
werden.
Im Damenpaar haben Kristina Bundi und Stephanie Humbel diesen
Titel erkämpft. Im Gemischten Paar ging der Titel an Jörg
Stucki und Jacqueline Schlittler, sie werden zudem die Schweiz
am Osterturnier in Dresden(D) vertreten. Den Titel der Damengruppe
errangen trotz Patzern Sabrina Baidinger, Alexandra Meyer und
Janine Zbinden.
Mit spektakulären Übungen haben die
Gäste aus Polen die Wettkämpfe vor den Engländern
zu Ihren Gunsten entschieden. Besonders die Männergruppe
aus Warschau, eine Sparte welche in Westeuropa äusserst selten
ist haben auch die Zuschauer in Ihren Bann gezogen.
In der Nachwuchsklasse, in der Klasse 2 und in
der Nationalen Klasse konnten einige Winterthurer Siege gefeiert
werden.
In der Nationalen Klasse gewannen neben dem Damenpaar, welches
den Zürcher Meistertitel erhielt die Damengruppe Janine Gsell,
Fränzi Chollet und Martina Schürch. Auch diese Damengruppe
wird die Schweiz in der Kategorie bis 16 Jahre am Osterturnier
in Dresden vertreten.
In der Klasse 2 belegte den 1. Rang das gemischte Paar Nadia DeBiasio
und Florian Doberer, hier konnte Winterthur sogar einen Doppelsieg
landen, konnten doch Tanja Gubler und Serge Duflon mit knappen
Rückstand den zweiten Rang belegen.
Der Nachwuchs wurde von den deutschen Gästen
dominiert.
Sie gewannen im Herren Paar und gemischten Paar und wurden im
Damenpaar knapp auf den zweiten Paltz verwiesen.
In dieser Disziplin hatten nochmals die Winterthurerinnen mehr
Wettkampfglück. Mit knappem Vorsprung von 0.1 Punkten hatten
Sabrina Baidinger und Leah Spiller die Nase vorn.
|