| Veränderungen
der internationalen Wertungvorschriften für 2002. Während
der Wettkampfperiode 2001 hat die internationale Sport-akrobatikkommision notwendig
gefunden, dass einige Änderungen der Wertungsvorschriften nötig waren.
Hier nun eine Übersicht über die wichtigsten Unterschiede zu den bisherigen
Vorschriften. Die Schwierigkeitsnote
hatte eine zu große Bedeutung im Endwert und somit in der Rangfolge der
Teilnehmer. Es wurde daher eine neue Schwierigkeits-tabelle geschaffen um diese
Situation zu entschärfen. Es gibt nun nur mehr eine einzige Tabelle, die
für Vorkämpfe und Finale verwendet wird. Diese Tabelle beginnt bei 30
Value (0.00 Punkte) und geht bis 250 Value (3.50 Pkt.). Für jedes zusätzliches
Value wird 0.01 Punkte addiert. Um die Schwierigkeit der individuellen Elemente
einer Übung zu berrechnen, werden die Schwierigkeitswerte aller dieser Elemente
addiert und durch die Anzahl der Partner geteilt.
Bei vier Kampfrichtern
wird die höchste und niedrigste Note als Streichresultat angesehen. Aus den
verbleibenden Noten wird der Mittelwert genommen. Sind nur drei Kampfrichter anwesend
entfällt das Streichresultat. Die Toleranz zwischen den einzelnen Kampfrichterwertungen
darf nicht mehr als 0.3 Punkte betragen, wenn der Endwert der technische Note
gleich oder über 9.0 und der artistischen Note 4.0 liegt. Bei Endwerten unter
diesen Werten wird eine Differenz von 0.5 zueinander toleriert. Ist eine Wertung
außerhalb dieser Toleranz kann der Hauptkampfrichter den Kampfrichter zur
Änderung veranlassen. Lehnt dieser ab wird die Jury angerufen und diese gibt
dann eine Bewertung ab.
Ist ein Element mit
einer Haltedauer von 3 Sekunden in der Übungs-beschreibung eingezeichnet
und nicht ausreichend gehalten, wird das Element aus der Schwierigkeitsnote gestrichen.
Stürze
und Zusammenbrüche werden nur mehr vom Hauptkampfrichter abgezogen.
Wenn
Probleme mit der Musik vorkommen oder die Qualität nicht ausreichend ist
wird vom Huptkampfrichter 0.5 Punkte abgezogen.
Spezielle Anforderugen:
Balance-Übung
Paare: Paare bekommen Schwierigkeitspunkte nur für drei statische
Posen und zwei Übergänge des Unterpartners, mit unveränderter Position
des Obermanns gutgeschrieben. Unterpartner dürfen keine gleichen Übergänge
in einer Übung zeigen, egal welche Position der Obermann einnimmt.
Balance-Übung
Damengruppen: Die Verwndlung einer Pyramide in eine andere der gleichen
Kategorie erhält keine Schwierigkeitswertung. Die Grundpose mit dem höheren
Wert wird gezählt. Die Übergänge zählen nur dann wenn der
Oberpartner eine Pose mit Wert einnimmt. Der Oberpartner kann nicht mehr als zweimal
für die gleiche Pose einen Wert bekommen, einmal für eine statische
Pyramide und einmal für eine Übergangspyramide.
Balance-Übung
Männergruppen: Die Übung wird choreografiert mit Musik vrgetragen
und müssen zwei Pyramiden und drei individuelle Elemente enthalten. Übergänge
zählen nur wenn der oberste Partner eine Pose mit Wert durchführt. Eine
Landematte ist gestattet wenn sie in Kontakt mit der Außenbegrenzung der
Bodenfläche ist und darf vom Trainer weggezogen werden ohne auf die Wettkampffläche
zu betreten.
Tempo-Übung: Wenn ein Partner gefangen wird,
muss die Position für eine Sekunde gehalten werden, außer das Element
wird mit einem anderen Element verbunden.
Kombinierte Übung: Es
ist nicht mehr verpflichtend Elemente zu zeigen, die sich von den Elementen in
Balance- und Tempoübung unterscheiden.
Junioren:
Für
Junioren (World Age Group 2 und Junior EM) ist die Schwierigkeit in der Übung
wie folgt begrenzt:
| Balance | Tempo | Kombi | DP | 90-110 | 60-80 | 90-110 | HP | 90-110 | 70-90 | 90-110 | GP | 100-120 | 80-100 | 100-120 | DG | 90-110 | 80-100 | 90-110 | HG | 100-120 | 80-100 | 90-110 |
Wird
eine höhere Schwierigkeit gezeigt wird eine Strafe verhängt.
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